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Rallye 2010 das Jahrbuch von Daniel Roeseler
Daniel Roeseler


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Rallye Weltmeisterschaft

Die Rallye-Weltmeisterschaft (FIA World Rally Championship, abgekürzt WRC) wird als eine Serie von zur Zeit 15 Rallye-WM-Läufen weltweit ausgetragen. Der deutsche Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft, die Rallye Deutschland bei Trier an der Mosel, wurde von 2002 bis 2008 alljährlich im August ausgetragen und findet zum ersten Mal 2010 im zweijährigen Rhythmus statt.

Generell dürfen nur in großen Stückzahlen produzierte Autos (mindestens 25.000 verkaufte Einheiten) an der Rallye-WM teilnehmen. Dies bedeutet, dass jedes zugelassene World Rally Car (WRC) auf einem handelsüblichen Straßenwagen basieren muss. In der Saison 2009 nahmen an der Rallye-WM nur noch die Werksteams der beiden Marken Ford und Citroën teil. Allerdings statteten beide Marken einige Privat-Teams mit Fahrzeugen und Ersatzteilen aus. Das Citroën-Werksteam, das mit Sébastien Loeb den Weltmeister der Jahre 2004 bis 2008 stellte, war bereits 2006 nicht offiziell vertreten. Das Kronos-Team, für das Loeb in jener Saison fuhr, wurde jedoch von Citroën unterstützt und gewann deswegen auch 2006 den Titel. Citroën geht seit Beginn 2007 wieder selbst mit dem neuen Modell C4 WRC in der Rallye-Weltmeisterschaft an den Start.

Jeder Lauf zur Rallye-WM ist in drei Etappen unterteilt. Jede dieser Etappen ist wiederum in kurze Wertungsprüfungen von üblicherweise 10 bis 30 km Länge aufgeteilt. An den drei Renntagen von Freitag bis Sonntag werden insgesamt zwischen 15 und 25 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von rund 400 Kilometer ausgetragen.

Vor dem Wettbewerb inspizieren die Rallye-Fahrer den Kurs und geben dabei ihren Kopiloten genaue Infos für deren Notizen, speziell über alle Kurven und Besonderheiten der einzelnen Streckenabschnitte. Während des als Zeitfahren ausgetragenen Rennens liest dann der Beifahrer dem Fahrer diese Notizen aus dem so genannten Gebetbuch vor.

Sieger der betreffenden Rallye ist der zeitschnellste Fahrer nach der Addition aller Wertungsprüfungen. Die Punkte für die Fahrer-Weltmeisterschaft wurden bis 2009 nach dem Formel-1-Prinzip vergeben: Der Gesamtsieg brachte zehn Punkte, ein 2. Platz acht, ein 3. Platz sechs, ein 4. Platz fünf Punkte usw. und ein 8. Platz somit noch einen Punkt ein. Ab 2010 gilt auch für die WRC das analog zur Formel 1 modifizierte Punktesystem für die ersten 10 Fahrer mit 25-18-15-12-10-8-6-4-2-1 Punkten.

Die Punkte für die Markenwertung werden jedoch, abweichend vom Formel-1-Prinzip, nur an die zuvor gemeldeten (max. zwei) Werkswagen vergeben. In der Wertung liegende Privatfahrer, bzw. nicht gemeldete Fahrzeuge eines Herstellers, werden einfach übersprungen. So kann es durchaus passieren, dass ein z. B. auf dem 13. Gesamtplatz im Ziel eingetroffener Teilnehmer zwar keine Zähler als Fahrer erhält, dafür jedoch Herstellerpunkte für seine Marke zugeteilt bekommt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/World_Rally_Championship






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